Spaziergang am Kaiserberg

Der Kauf einer neuen Kamera (Canon EOS RP) führte mich zum Waldgebiet am Kaiserberg in Duisburg.

Zum Testen kamen zwei Canon EF Objektive zum Einsatz:

  1. EF 50mm 1:1.8 STM (Neukauf ca. 110,- Euro)
  2. EF 28-80mm 1:3.5-5.6 (gebraucht ca. 65,- Euro)

Die Naheinstellgrenzen bewegen sich zwischen 35 cm (EF 50) und 38 cm (EF 28-80). Beide Objektive haben ein Kunststoffgehäuse und sind dementsprechend relativ leicht.

Rund um Haus Hartenfels

Haus Hartenfels

Openstreetmap Haus Haertenfels

Haus Hartenfels ist ein im Duisburger Stadtwald gelegener schlossartiger Landsitz. Das Haus steht auf dem höchsten Punkt (82,52 m über Normalnull) des Stadtgebietes Duisburg im Stadtteil Neudorf-Nord.

Haus Hartenfels

Geschichte

Bauherr war der Stahlindustrielle Peter Klöckner, der seinen Schwager Hermann Wolters, Baurat in Coesfeld, mit dem Bau beauftragte. Bis 1942 diente die schlossartige Villa als Sitz der Unternehmerdynastie.

Nach einem ersten Entwurf sollte zunächst ein aufwendig gestaltetes, im neoromanischen Stil errichtetes Gebäude entstehen. Der Entwurf erfuhr jedoch erhebliche Vereinfachungen. Es entstand ein zweigeschossiges Landhaus im Stil des Späthistorismus mit Zentralhalle und repräsentativen Wohn- und Empfangsräumen. An der Westfassade entstanden Wintergärten und Erker. 1927 war der gesamte Gebäudekomplex fertiggestellt.

Nach Klöckners Tod und dem Auszug der Familie nach dem Zweiten Weltkrieg quartierte man Ausgebombte und Flüchtlinge ein. Nach jahrelangem Verfall wurde das Gebäude in den 1980er Jahren äußerlich wiederhergestellt. Zu dem etwa sechs Hektar großen Grundstück gehört ein wertvoller Park- und Waldbestand. 1998 wurden Villa, Pförtnerhaus mit Remisengebäude, Gärtnerhaus und Park unter Denkmalschutz gestellt.

Quelle:

Wohnen wie in einem Märchenschloss: Das Haus Hartenfels, die ehemalige Klöckner-Residenz auf der höchsten Erhebung Duisburgs inmitten des Stadtwaldes und unmittelbar an der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr, beherbergt heute 12 edle Luxuswohnungen der Extraklasse. Die Raumflächen variieren zwischen 76m² und 360m². Der Umbau des Schlosses wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt der Stadt Duisburg vollzogen, sodass elementare Bestandteile der Architektur wie die prächtige Galerie rund um die Eingangshalle oder die prunkvollen Kassettendecken in den Wohnungen erhalten blieben.

Quelle:

Peter Klöckner (1863-1940) war ein Großindustrieller, der im Stahlhandel groß geworden war. Seinen Aufstieg verdankte er der Übernahme moroder Hüttenwerke und Zechen, die er erfolgreich sanierte. Die zweite Heirat war Anlass, sich im Duisburger Stadtwald nahe der Stadtgrenze ein exklusives Baugelände übereignen zu lassen, dessen nicht kommerzielle Nutzung er ausdrücklich vertraglich zusichern musste. Als Architekten beauftragte er seinen Schwager Hermann Wolters, Stadtbaurat in Coesfeld.

Vorbild für das 1911/12 errichtete Haus Hartenfels waren wohl die massigen Landhäuser des Burgenspezialisten Bodo Ebhardt. Der erste Entwurf mit aufwändigem neoromanischen Dekor wurde erheblich vereinfacht ausgeführt. Im Prinzip handelt es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit zentraler Halle, Repräsentations- und Wohnräumen. Die zunächst schlichte Westfassade wurde nach kurzer Zeit durch weitere Wintergärten und Erker ergänzt. Eine Besonderheit ist der weithin sichtbare Turm, der den Blick auf die Industrielandschaft im Westen und Norden ermöglichte.

Im hohen Speicher wurde eine große „Spielwiese“ für die Kinder eingerichtet. Der Personalaufwand war zunächst wohl gering. Erst mit dem Anbau eines Gästeflügels in den 1920er Jahren (Architekt Hugo Dunkel, Düsseldorf) wurden auch die Wirtschaftsräume erheblich vergrößert.

Klöckners Passion gehörte der Jagd, und die Familie besaß ein Jagdhaus im Westerwald, wo auch der Name „Hartenfels“ seinen Ursprung hat.

Nach Klöckners Tod und dem Auszug der Familie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus mit bis zu 250 Ausgebombten und Flüchtlingen belegt. Die Innenausstattung litt zu dieser Zeit sehr; das Haus verwahrloste schließlich völlig. Erst in den 1980er Jahren wurde es gesichert und äußerlich wiederhergestellt. Das Innere, wo sich zumindest im Erdgeschoss große Teile der festen Ausstattung erhalten haben, befindet sich dagegen noch immer in unfertigem Zustand. Ein Investor plant den Ausbau von Haus Hartenfels für Eigentumswohnungen.

Quelle:

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Beim Spaziergang rund um das Haus Hartenfels entstanden weitere Fotos:

Am Ruhrkanal zwischen Duisburg und Mülheim

am Ruhrkanal zwischen Duisburg und Mülheim

 

Heute startete die kleine Tour am Werthacker in Duisburg und führte dann direkt über den Ruhrkanal in Richtung Mülheimer Schleuse über den Kolkerhofweg.

Im Werthacker konnte ein Opel Rekord 1700 Coupe am Straßenrand abgelichtet werden.

Opel Rekord 1700 Coupe
Opel Rekord 1700 Coupe

Der weitere Weg führt dann unter der Autobahn A40 hindurch bis zur Schleuse am Raffelberg in Mülheim.

Dort befindet sich auch die Zufahrt zur Klärschlammdeponie. Von dort hat man einen guten Ausblick auch auf die Styrumer Ruhraue.

Zurück ging es dann den gleichen Weg am Kanal entlang, vorbei auch an der Braun’schen Forellenzucht, die schon viele Jahre verwaist ist.

 

Rheinorange

Rheinorange

Rheinorange ist der Name einer 1992 in Duisburg-Kaßlerfeld errichteten Skulptur an der Mündung der Ruhr in den Rhein bei Rheinkilometer 780. Sie wurde von dem Kölner Bildhauer Lutz Fritsch aus Stahl gefertigt und bildet eine Landmarke. Die Flussmündung, der größte Binnenhafen Europas, der Ort Duisburg als wichtiger Standort für die Stahlindustrie, für Technologie und als Standort des Lehmbruck-Museums als bedeutendes Museum für moderne Skulptur in Europa sollen alle Aspekte des Duisburger Wirtschafts- und Kulturlebens miteinander verknüpfen.

Die Skulptur ist 25 Meter hoch, sieben Meter breit, einen Meter tief und wiegt 83 Tonnen. Die Kosten der Herstellung betrugen über 400.000 DM, die auf Initiative der Wirtschaftsjunioren der IHK Niederrhein von Unternehmen gespendet wurden. Der Name Rheinorange ist ein Wortspiel. Bei der leuchtenden Farbe handelt es sich um den Farbton RAL 2004, genannt Reinorange.

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinorange

Ruhrmündung OpenStreetMap
Tourstrecke – Open Street Map

 

Der erste Teil der kleinen Tour startete an der Karl-Lehr-Brücke und führte dann bis zur Mündung der Ruhr in den Rhein. Dort wurde die Skulptur der Rheinorange aufgestellt.

Auf der Strecke zur Skulptur gibt es eine Stelle, wo man direkt ans Ruhrufer kommen kann, vermutlich auch für Notfälle und Amphibienfahrzeuge.

 

Rheinorange
So sieht die Skulptur „Rheinorange“ von der Nähe aus.

Der zweite Teil der kleinen Radtour führte dann bis zur Brücke über die Autobahn A40. Im Duisburger Stadtteil Neuenkamp wurde eine kurze Rast eingelegt und ein Trabant auf einem Garagendach entdeckt.