Wasserschloss Linnep

OpenStreetMap Deutschland – Schloss Linnep

Das Schloss Linnep, oder meist Haus Linnep genannt, ist ein Wasserschloss südsüdöstlich des Ratinger Stadtteils Breitscheid im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann.

Erstmals wird der Rittersitz um 1090–1120 in einer Urkunde des Stifts Kaiserswerth als linepo bzw. im Jahr 1093 in Person des Wernherus de linepe in einer Urkunde der Abtei Werden erwähnt. Die Bauart der alten Teile weist auf das 12. Jahrhundert. 1769 entstand an der Stelle der alten Burg ein Neubau, in den der runde Turm, wohl 1000 Jahre alt, mit dem Spitzdach und die Ringmauer aus der alten Anlage integriert wurden. Nach 1855 erfolgten weitere Anbauten. Die sehr kompakte Anlage wird von einer großen Gräfte umgeben, die vom kleinen Hummelsbach durchflossen wird. Zugang zum Schloss ist heute eine ausladende Treppe über die Gräfte. Der Hof davor ist als Vorburg befestigt und besteht aus einer Toranlage mit Wirtschaftsgebäuden.

Südwestlich des Schlosses befindet sich der schlichte Saalbau der 1684 eingesegneten Waldkirche Linnep, einer der ältesten reformierten Kirchenneubauten im Rheinland. Daneben findet sich der Fachwerkbau der ehemaligen Schlossmühle, die am Hummelsbach errichtet wurde, langjähriges Wirtshaus war und heute Teil des dahinter stehenden Reitstalles ist.

Haus Linnep (oder Lennep) war bis 1802 der Kern der Herrschaft Linnep. Die Ritter und Herren zu Linnep (Linepe, Lynepe) besaßen die Burg bis 1461. Eine Bastardlinie entwickelte sich zum noch heute blühenden, niederländischen Adelsgeschlecht Van Lennep. Durch die am 29. September 1461 vollzogene Heirat von Eva (* um 1420; † 1483), Erbtochter von Dietrich von Linnep und Elisabeth von Sayn, mit Friedrich von Neuenahr-Alpen kam die Herrschaft an die Grafen von Limburg. Ab 1582 bewohnte die freiherrliche Familie von Isselstein aus dem Haus Egmond, die der reformierten Konfession angehörte, Haus Linnep, zunächst als Pfand, dann ab 1643 erblich durch Kauf.

Im Zuge der Reformation versammelten sich die evangelischen Christen in Linnep bis 1684 im Schloss, dem Wohnsitz ihres Schutzherrn. Ab 1684 konnten die ersten Gottesdienste in einer eigenen Kirche auf einem Grundstück nahe dem Schloss, das der damalige Schlossherr Freiherr Vincent Schott von Isselstein der Gemeinde schenkte, gefeiert werden.

Ab 1731 erfolgten häufige Besitzerwechsel. 1855 wurde das Schloss von Ferdinand Reichsgraf von Spee, jüngerer Bruder des Grafen auf Schloss Heltorf, gekauft und das dazugehörige Waldgebiet auf über 300 Hektar vergrößert. Bis in die 1990er Jahre befand sich im neuesten Schlossflügel das Archiv des Kreises Mettmann. Das Schloss war privater Wohnsitz des Landwirtes und langjährigen CDU-Lokalpolitikers Clemens Graf von Spee (1929–2011) und seiner Familie. Im Jahr 2008 übernahmen Isabella und Wilderich Freiherr von Ketteler Schloss Linnep. Seit 2010 gibt es die Möglichkeit, standesamtliche Trauungen in Schloss Linnep zu schließen.

Nach den verheerenden Stürmen „Cyrill“ 2008 und „Ela“ 2014 wurde das Schloss und sein Umfeld in einen sehr guten Zustand versetzt.

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Linnep

Ein kleiner Ausflug Ende April mit dem Triumph TR4A von 1965 führte mich zu dem Wasserschloss. Mit dabei war die Canon RP und das 16 mm Weitwinkelobjektiv.

Weitere Informationen über das Schloss findet man hier:

Ruhrbogen am Kaiserberg

der Ruhrbogen zwischen Oberhausen, Mülheim und Duisburg (OpenStreetMap)

Ostermontag war es sehr sonnig und so führte mich eine kleine Radtour am Vormittag an die Ruhr. Mit dabei war die Canon RP mit dem 40 mm EF Objektiv.

Der Start war an der Aakerfährbrücke; von da aus ging es in die Ruhrwiesen (Speldorfer Straße), auf der rechten Seite des Flußes entlang.

Das erste Grün an den Büschen und Bäumen war auch schon auf einer kleinen Anhöhe zu entdecken.

Dann führte mich der Weg direkt an das Ruhrufer, was hier sehr idyllisch anmutet. Die Ruhr fließt hier sehr langsam, sodass man meinen könnte, dass sie gar in der falschen Richtung fließt und nicht in den Rhein münden will.

Nur vereinzelt sind einige Angler und Ausflügler zu entdecken. Sogar ein brütendes Schwanpaar konnte man an einem toten Nebenarm der Ruhr ausmachen.

Beim „Paddelverein Wasserbummler 1932 e.V.“ ging es dann zurück über den Deich in Richtung Kreuz Kaiserberg.

Canon RF 16mm F2.8 STM

Endlich ist das Weitwinkelobjektiv RF 16 mm von Canon eingetroffen und die ersten Fotos konnten mit der EOS RP nun auch „in der Natur“ aufgenommen werden.

Der Botanische Garten mit dem angrenzenden Kaiserberg war – wie immer – ein lohnenswertes Ziel für die Fotos vom beginnenden Frühling. Das erste Grün und die ersten Blüten konnten entdeckt werden, nur der Wald zeigt sich noch im winterlichen, kahlen Zustand.

Das Objektiv hat seine erste „Feuertaufe“ gut bestanden, weitere Fotos im Super-Weitwinkelformat werden sicherlich noch folgen.

Primagon 4.5 – 35 mm

Die ersten Versuche mit dem „Altglas“ von Meyer Optik aus Görlitz hatten gezeigt, dass die Naheinstellgrenze von ca. 40 cm doch sehr hinterlich ist für kleine Objekte. Daher startete gestern nun Versuch Zwei mit einem Zwischenring.

Leider waren die Ergebnisse etwas ernüchternd, von ca. 70 Fotos waren nur 8 Fotos wirklich zufriedenstellend:

Alle anderen Fotos waren unscharf!

Was war die Ursache?

Anders als Nahlinsen, die vor das Objektiv gesetzt werden, werden Zwischenringe – wie der Name es schon sagt – zwischen Objektiv und Kamera gesetzt. Zwischenringe verändern die Bildweite – also den Abstand zwischen Bildebene (Bildsensor) und der Hauptebene (im Groben: einem gedachten Mittelpunkt des Objektives, wenn man es auf eine Linse reduzieren würde).

Mit Zwischenringen verändert man den Abstand zwischen dem Objektiv und der Kamera. Dadurch verändert sich die Naheinstellgrenze und der mögliche Abbildungsmaßstab wächst.

Allerdings haben Zwischenringe natürlich auch Nachteile, denn man verliert die Unendlichkeitseinstellung, kann also in der Ferne nicht mehr scharf stellen. Je breiter die Zwischenringe werden, um so schmaler wird der Bereich, in dem die Kamera noch fokussieren kann.

Quelle:
https://fotoschule.fotocommunity.de/makrofotografie-zwischenringe/

Genau das war nun passiert, obwohl es im Display „scharf aussah“, waren viele Fotos noch sehr unscharf. Auch kann man mit einem Zwischenring auch nur nah fotografieren, alle Fotos mit Ferne waren umbrauchbar.

Neue Trasse des Ruhrtalradwegs

An einem Novembernachmittag schien noch einmal die Sonne und ich war mit dem Fahrrad unterwegs zu einem neuen Teilstück des Ruhrtalradwegs zwischen Mülheim und Oberhausen.

Auf der Karte sind die Stellen mit roten Pfeilen markiert, von denen die weiteren Fotos entstanden sind.

Der erste Halt war an der Brücke über den Ruhrschifffahrtskanal mit Blick auf die Eisenbahnbrücken und auf den Zusammenfluß von Kanal und Ruhr sowie auf die Autobahnbrücke der A3:

Der zweite Halt war an der Schwiesenkamp-Kehre mit Blick in die herbstlich, sonnige Ruhraue:

Die nächsten Herbstfotos entstanden am Kolkerhofweg, auf dem Deich des Ruhr-Schifffahrtskanals:

Die nachfolgende Karte zeigt nun die neue Trasse (rot markiert) des Ruhrtalradwegs, zwischen Mülheim und Oberhausen:

Alle weiteren Fotos sind dann auf diesem neuen Teilstück entstanden:

Rund um das Technikum in Speldorf

Mitte Oktober führte der Weg mich nach Mülheim an der Ruhr.

Ich hatte gelesen, dass auf dem Tengelmann-Gelände an der Wissollstraße in einem „Technikum“-Gebäude Oldtimer untergebracht waren.

Leider kam ich zu spät; alle Fahrzeuge waren schon im letzten Jahr verkauft worden.

Das spektakuläre Technikum

Völlig offen ist, was aus dem sich auf dem Gelände befindenden Technikum wird, wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigt. 1966 als Früchtelager gebaut, wurde die Halle 2009 geräumt und blieb zunächst ohne weitere Nutzung. Der Abrissantrag ist bereits bewilligt, als die Idee entsteht, dem alten Gemäuer eine neue Bestimmung zu geben: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Standortes an der Wissollstraße im Oktober 2012 wurde das Lager zur Ausstellungs- und Veranstaltungshalle umgebaut und erhielt den Namen Technikum.

Ein Gebäude, zwei Nutzungen: ein Ort, an dem automobile Unternehmensgeschichte erlebbar gemacht wird und historische Produktionsanlagen der Wisoll Schokoladenfabrik zu sehen sind sowie gleichzeitig ein Platz, der Raum für Veran­staltungen unterschiedlicher Größe bietet. Für die Gestaltung galt die Prämisse, das Gebäude zwar in seinem Ursprungscharakter als Industriehalle zu erhalten, es darüber hinaus aber nach umweltgerechten Baukonzepten umzubauen.

Quelle: 

Hier findet man meine Fotos, die ich auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände, rund um das Technikum aufgenommen habe:

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Das im Jahre 1966 als Früchtelager auf dem Tengelmann Betriebsgelände errichtete und zum 100-jährigen Standort-Jubiläum in eine moderne Eventlocation umgebaute TECHNIKUM gibt Ihren individuell geplanten Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr perfekte Bedingungen. Ob B2B-Event, privates Fest, stimmungsvolle Weihnachtsfeier oder als Kulisse von Film- und Fotoaufnahmen – mit seinem unwiderstehlichen Industrieflair begeistert das Ambiente als Setting für beinahe jeden Anlass.

Quelle:

Linksrheinisch unterwegs zwischen Krefeld und Duisburg

Bei einer sonntäglichen Tour mit dem Alfa Spider auf der linksrheinischen Seite war der erste Stopp in Krefeld Uerdingen (A), an der Kirche St. Matthias in Hohenbudberg.

Dabei wurden einige Fotos aufgenommen mit der Canon EOS RP und dem EF 45 mm Objektiv.

Weiter ging es dann in Richtung Duisburg-Friemersheim, zur Eisenbahnsiedlung (B) mit dem imposanten Wasserturm.

Der Wasserturm Hohenbudberg wurde 1915/1916 von der preußischen Eisenbahnverwaltung zur Versorgung des Rangierbahnhofs Hohenbudberg und der Eisenbahnersiedlung in Friemersheim errichtet. Heute gilt er als Industriedenkmal und wird als Atelier, Büro und Wohnhaus genutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserturm_Hohenbudberg

Hier ist der Rhein schon einige hundert Meter vom Deich entfernt.

Die dritte Station war dann das „Dorf Friemersheim“ (C) mit der Dorfkirche und der Fein-Restauration Schumachers sowie den „Grafschafter Stuben“ im Lehrerhaus.

Aus heutiger Sicht glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das als Gesamtbereich unter Denkmalsatzung gestellte „Dorf Friemersheim“ weitgehend ursprünglich erhalten blieb und seinen Charakter bewahren konnte. Hierzu zählen vornehmlich die (seit der Reformation) evangelische Dorfkirche (urkundlich auf das Jahr 1147 zurückgeführt) und das alte Lehrerhaus aus dem Jahre 1800, das heute ein Heimatmuseum beheimatet, welches vom Freundeskreis Lebendige Grafschaft betrieben wird. Nahe dazu liegt die ehemalige Dorfschenke. Stattliche alte Bauerngehöfte, wertvoller Baumbestand und die nahegelegene, naturgeschützte Rheinaue mit kilometerlangen, gepflegten Rad- und Wanderwegen machen Friemersheim heute zu einem beliebten Freizeit und Erholungsgebiet. 1979 wurde das Überschwemmungsgebiet entlang des Rheins zum Naturschutzgebiet Rheinaue Friemersheim ausgewiesen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friemersheim_(Duisburg)

Diese kleine Tour liegt am „Erlebnisweg Rheinschiene“ mit dem Slogan „Fahr raus zum Rhein!“.

Ein Juni-Tag im Zoo

Die Urlaubsreise fiel in diesem Frühjahr wegen der Corona-Pandemie aus, sodass ein Tag im Juni für den Zoo in Duisburg reserviert war.

Trotz verschiedener Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen auf dem Zoogelände konnten doch noch einige Tiere vor die Linse geholt und auf den digitalen Film gebannt werden.

Mit dabei war die Canon EOS RP mit dem einfachen Zoom-Objektiv EF 28-80 mm F 3.5-5.6 (Markteinführung 1996). Dabei kam fast ausschließlich die Brennweite von 80 mm zum Einsatz.

LaGa Kamp-Lintfort

Anfang Juni war es schon sommerlich warm und ein Ausflug zur LaGa (Landesgartenschau) nach Kamp-Lintfort am Niederrhein stand auf dem Programm.

Die Canon RP war mit dabei mit dem Pancake Objektiv EF 40 mm F 2.8.

In der Nähe des Bahnhofs gab es KALISTO (Kamp-Lintforter Spiel- und Tieroase) mit einigen Haustieren aber auch einem kleinen Gehege mit Erdmännchen.

Neben dem alten Zechengelände, das für die Landesgartenschau präpariert wurde, konnte man mit einem Shuttle Bus auch das Kloster Kamp besuchen, das durch seinen Garten bekannt geworden ist.

Insgesamt konnte die Ausstellung aber leider die Erwartungen nicht ganz erfüllen, da doch sehr viele Rasenflächen zu sehen waren und nur sehr wenige Blüten und Pflanzungen.

Einige Eindrücke findet man in den Fotos: