Winterspaziergang

Die Canon Kamera EOS M100 sollte noch einmal auf Alltagstauglichkeit getestet werden und da die Sonne schien, die Temperatur aber nur knapp über Null Grad lag, wurde es nur ein kurzer Winterspaziergang. Zum Einsatz kam das leichte und kompakte Zoom Objektiv EF-M 15-45 mm f 3.5-6.3 IS STM.

Alte Rheinbrücke in Wesel

Rheinbrücke Wesel – Weseler Seite

Die Eisenbahnplanung sah um 1870 eine Fernverbindung von Paris nach Hamburg vor. Für diese Verbindung musste für den Streckenabschnitt Venlo – Wesel – Haltern ab 1871 eine große Rheinbrücke mit zwei Greilen gebaut werden. Auf der Büdericher Seite schlossen sich 65 viaduktartige Flutbrücken mit einer Gesamtlänge von 780m an; auf der Weseler Seite waren insgesamt 38 Bögen mit einer Länge von 750 m erforderlich. Mit den vier Strombrücken a 104 m kam die Weseler Eisenbahnbrücke auf eine Gesamtlänge von 1.950 m. Die Brücke war bei ihrer Fertigstellung im Dezember 1874 nach 3 1/2 Jahren Bauzeit in mehrfacher Hinsicht imposant: Die Brücke war fast 40 Jahre die längste Eisenbahnbrücke in Deutschiand! Erst im Jahre 1913 wurde sie von der Rendsburger Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal mit einer Länge von 2486 m überboten. Zugleich war sie mit Baukosten in Höhe von 6 Millionen Reichsmark das teuerste Bauwerk der Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft. Für die Benutzung der Brücke musste die Boxteler Bahn-Betreibergesellschaft an die Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft ein Nutzungsentgelt sowie einen gesonderten Kilometerzuschlag zahlen. Diese Mehrkosten wurden auf den Fahrpreis umgelegt und sorgten dafür, dass die regionate Wirtschaft die Brücke kaum benutzte.

Nach dem 1. Weltkrieg kontrollierten in den Jahren 1919 bis 1924 belgische Besatzungstruppen den Verkehr auf der Rheinbrücke. Bei dem verheerenden Rheinhochwasser im Jahre 1926 konnte die Brücke trotz des hohen Wasserstandes befahren werden. Der Umbau der Brücke erfolgte im Jahre 1926/27. Das Material lieferten die Gutehoffnungshütte in Oberhausen und die Firma August Klönne aus Dortmund. Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurde die Brücke vom deutschen Militär am 10.3.1945 gesprengt. Nach dem Krieg wurde zunächst ein Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke erwogen. Die Pläne wurden jedoch fallengelassen, da es an internationalen Verbindungen fehlte; auch verlagerte sich der Personen- und Güterverkehr immer mehr von der Schiene auf die Straße. Die alten Viadukte sind heute als Baudenkmal geschützt und erinnern an den imposanten Brückenbau.

Am Sonntag unterwegs in Wesel an der Rheinpromenade

Leider ist ein Parken an der Promenade zu Zeit etwas schwierig wegen der Baumaßnahmen an den Parkplätzen rund um das Hotel und dem Bau des neuen „Kombibads“.

Zwei Fotos von der Grav-Insel sind noch ergänzt.

Oembergmoor und Wambachtal

An einem warmen Frühsommervormittag war ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Oembergmoor und Wambachtal“ in Mülheim an der Ruhr geplant (siehe dazu auch das Wander Highlight). Die nachfolgenden Informationen sind der Tafel zum Naturschutzgebiet entnommen (Wambachtal und Oembergmoor Naturschutzgebiet im Mülheimer Landschaftsplan seit Februar 2005, Flächengröße ca. 194,6 Hektar).

Mit dabei war die Canon EOS RP mit dem neuen Weitwinkelobjektiv RF 16 mm. Dabei entstanden einige schöne Landschaftsaufnahmen.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich vom Eintritt des Wambachs in den Wald an der Winsterstraße bis zur Mündung in den Entenfang. Es umfasst den Verlauf des Wambaches und angrenzende Waldbereiche, der untere Schengerholzbach und das Oembergmoor gehören zum Naturschutzgebiet. Im sandigen Untergrund hat der Bach ausgeprägte Mäander mit Abbruchkanten, Auskolkungen und ruhige, flache Bereiche ausgebildet, er wird abschnittsweise von naturnahem Erlenwald begleitet. Die Wälder des Wambachtals setzen sich vorwiegend aus Buchen und Erlen zusammen, Erlen, Eschen und Hainbuchen dominieren auf feuchteren Standorten. Nadelgehölze sind verstreut vorhanden.

Tafel der Imkerei

Das kleine Oemberg-Moor ist teilweise offen. Pfeifengras und Binsen, Faulbaum und Moor-Birken dringen am Rande ein. Am Unterlauf des Schengerholzbachs befinden sich mehrere hochwertige Feuchtwiesen. Im mittleren Teil verengt sich das Naturschutzgebiet auf den Wambach mit schmalem Uferschutzstreifen. Im Anschluss durchfließt der Bach naturnah mäandrierend einen Mischwald bis zur Autobahn A3. Ein kurzer Abschnitt des Wambaches verläuft westlich der Autobahn bis zur Mündung in den Entenfang, ein ausgeprägter Mündungskegel markiert hier den Einlauf.

Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgte unter anderem:

  • zur Erhaltung und Entwicklung eines in weiten Teilen noch naturnahen Bachtales;
  • wegen des Vorkommens zahlreicher in Nordrhein-Westfalen gefährdeter oder bedrohter Tier- und Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften;
  • wegen der Bedeutung des Bachtales als regional bedeutsamer Biotopverbundkorridor;
  • wegen der besonderen Eigenart und Schönheit des Landschaftsraumes mit seinen vielfältigen Biotopstrukturen.

Das Wambachtal bildet ein wichtiges Vernetzungselement im Biotopverbund zwischen Rhein- und Ruhrtal. Der Oberlauf des Wambachs ist als eigenes Naturschutzgebiet „Auberg und Oberläufe des Wambachs“ geschützt. Die angrenzenden Hofstellen, Wälder und Freiflächen sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und so vor Zersiedelung geschützt.

Spaziergang am Sonntag

Heute sollte mal kurz die Sonne rauskommen und so konnten einige Fotos entstehen mit dem sog. Altglas, einem Carl Zeiss Ojektiv Tessar 2.8 / 50 mm und der EOS RP mit einem Exakta-Bajonett-Adapter.

Die Einstellungen erfolgten manuell, wobei die Blende und die Entfernung am Tessar-Objektiv vorgenommen werden mussten. Die Kamera ermittelte daraus dann im Av-Modus die Verschlusszeit, anhand der ISO-Vorgabe (meist ISO 1600).

Einige zusätzliche Infos zu der Konfiguration Kamera und Objektiv findet man auch hier.

Burgen AUFRUHR – Kaiserberg

Der Duisburger Kaiserberg erhebt sich als markanter Höhenzug etwa 40 m über der Flusslandschaft der Ruhr. Durch seine verkehrsgünstige Lage an Ruhr und Hellweg war dieser Burgberg einer der wichtigsten strategischen Punkte am Unterlauf des Flusses…

Am 24. Januar 2022 sollte eigentlich die Sonne scheinen, dem war leider nicht so. Also war der nachmittägliche Spaziergang von bedecktem Himmel begleitet.

Die Canon EOS RP Kamera war mit dem Canon Zoom-Objektiv EF 28-105 mm F3.5-4.5 USM dabei.

Die ersten Fotos waren Nahaufnahmen im Telemodus:

Das kleine Bahnwärterhäuschen scheint schon fast fertig restauriert und renoviert worden sein:

Weitere Fotos entstanden beim Aufstieg auf den Kaiserberg:

Von dem höchsten Punkt aus, dem sog. Notfallpunkt DU 9041, hat man eine gute Aussicht auf die Duisburger Umgebung:

Rund um das Technikum in Speldorf

Mitte Oktober führte der Weg mich nach Mülheim an der Ruhr.

Ich hatte gelesen, dass auf dem Tengelmann-Gelände an der Wissollstraße in einem „Technikum“-Gebäude Oldtimer untergebracht waren.

Leider kam ich zu spät; alle Fahrzeuge waren schon im letzten Jahr verkauft worden.

Das spektakuläre Technikum

Völlig offen ist, was aus dem sich auf dem Gelände befindenden Technikum wird, wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigt. 1966 als Früchtelager gebaut, wurde die Halle 2009 geräumt und blieb zunächst ohne weitere Nutzung. Der Abrissantrag ist bereits bewilligt, als die Idee entsteht, dem alten Gemäuer eine neue Bestimmung zu geben: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Standortes an der Wissollstraße im Oktober 2012 wurde das Lager zur Ausstellungs- und Veranstaltungshalle umgebaut und erhielt den Namen Technikum.

Ein Gebäude, zwei Nutzungen: ein Ort, an dem automobile Unternehmensgeschichte erlebbar gemacht wird und historische Produktionsanlagen der Wisoll Schokoladenfabrik zu sehen sind sowie gleichzeitig ein Platz, der Raum für Veran­staltungen unterschiedlicher Größe bietet. Für die Gestaltung galt die Prämisse, das Gebäude zwar in seinem Ursprungscharakter als Industriehalle zu erhalten, es darüber hinaus aber nach umweltgerechten Baukonzepten umzubauen.

Quelle: 

Hier findet man meine Fotos, die ich auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände, rund um das Technikum aufgenommen habe:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das im Jahre 1966 als Früchtelager auf dem Tengelmann Betriebsgelände errichtete und zum 100-jährigen Standort-Jubiläum in eine moderne Eventlocation umgebaute TECHNIKUM gibt Ihren individuell geplanten Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr perfekte Bedingungen. Ob B2B-Event, privates Fest, stimmungsvolle Weihnachtsfeier oder als Kulisse von Film- und Fotoaufnahmen – mit seinem unwiderstehlichen Industrieflair begeistert das Ambiente als Setting für beinahe jeden Anlass.

Quelle:

Fotomanipulationen während Corona-Zeiten

Gestern gegen Mittag wurde es nun doch noch frühlingshaft warm und die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel.

Die „Corona-Kontaktsperre“ ermöglicht es gottseidank noch, Fahrradfahrten und Spaziergänge alleine zu unternehmen.

Die kleine Tour führte in Richtung Mülheim an die Ruhr.

Dabei wurden auch einige Fotos aufgenommen mit der Canon EOS RP und dem 50 mm EF-Objektiv, die im Nachhinein dann noch „nachbehandelt“ wurden.

Zum Einen mit der Software Luminar 4 und zum Anderen im HDR-Format – aus jeweils 3 Fotos „zusammengesetzt“ – mit Photomatix Pro 6.2.

Am Kreuz Kaiserberg

Ein weiteres Objektiv wäre zum Testen an der Canon EOS RP bereit: Tamron 17-35 mm – F2.8 … 4.0 – Naheinstellgrenze 28 cm – Gewicht 460 g.

Das 17-35mm F/2.8-4 Di OSD (Modell A037) ist ein kompaktes und leichtes Ultra-Weitwinkel-Zoomobjektiv, das eine herausragende Bildqualität bietet. Spezielle optische Gläser ermöglichen eine umfassende Korrektur von chromatischen Aberrationen, die besonders häufig bei Ultra-Weitwinkel- Objektiven in Erscheinung treten. Die Abbildungsleistung ist in puncto Schärfe und Kontrast mit der von professionellen Objektiven vergleichbar. Aufgrund des Zoombereichs vom 35mm Standard-Weitwinkel bis zum 17mm Ultra-Weitwinkel ist das 17-35mm für die Reportage- und Landschaftsfotografie prädestiniert, eignet sich jedoch auch für eine Vielzahl anderer Aufnahmesituationen. Mit einer Länge von gerade einmal 90 mm, einem Durchmesser von 83,6 mm und einem Gewicht von nur 460 g ist das Objektiv außergewöhnlich handlich. Die geringe Nahdistanz von 0,28 m und die große Blendenöffnung ermöglichen Aufnahmen mit wunderschöner Hintergrundunschärfe. Mit dem 17-35mm F/2.8-4 Di OSD halten Sie die besondere Atmosphäre des Moments in einzigartigen Aufnahmen fest.

Hier nun einige Fotos von einem Spaziergang am Kreuz Kaiserberg in Duisburg.