Die ersten Versuche mit dem „Altglas“ von Meyer Optik aus Görlitz hatten gezeigt, dass die Naheinstellgrenze von ca. 40 cm doch sehr hinterlich ist für kleine Objekte. Daher startete gestern nun Versuch Zwei mit einem Zwischenring.
Leider waren die Ergebnisse etwas ernüchternd, von ca. 70 Fotos waren nur 8 Fotos wirklich zufriedenstellend:
Alle anderen Fotos waren unscharf!
Was war die Ursache?
Anders als Nahlinsen, die vor das Objektiv gesetzt werden, werden Zwischenringe – wie der Name es schon sagt – zwischen Objektiv und Kamera gesetzt. Zwischenringe verändern die Bildweite – also den Abstand zwischen Bildebene (Bildsensor) und der Hauptebene (im Groben: einem gedachten Mittelpunkt des Objektives, wenn man es auf eine Linse reduzieren würde).
Mit Zwischenringen verändert man den Abstand zwischen dem Objektiv und der Kamera. Dadurch verändert sich die Naheinstellgrenze und der mögliche Abbildungsmaßstab wächst.
Allerdings haben Zwischenringe natürlich auch Nachteile, denn man verliert die Unendlichkeitseinstellung, kann also in der Ferne nicht mehr scharf stellen. Je breiter die Zwischenringe werden, um so schmaler wird der Bereich, in dem die Kamera noch fokussieren kann.
Quelle:
https://fotoschule.fotocommunity.de/makrofotografie-zwischenringe/
Genau das war nun passiert, obwohl es im Display „scharf aussah“, waren viele Fotos noch sehr unscharf. Auch kann man mit einem Zwischenring auch nur nah fotografieren, alle Fotos mit Ferne waren umbrauchbar.







