Schloss Ringenberg

Schloss Ringenberg ist ein Wasserschloss auf dem Stadtgebiet von Hamminkeln in Nordrhein-Westfalen. Es steht im Südosten des Stadtteils Ringenberg, dem es seinen Namen gab.

Das Schloss geht auf eine Burggründung aus dem 13. Jahrhundert im strategisch wichtigen Grenzgebiet der Territorien der Grafschaft Kleve, des Erzstifts Köln und des Fürstbistums Münster zurück. Von niederländischen Truppen zerstört, kam die Anlage im 17. Jahrhundert an den Freiherrn Alexander von Spaen, der sie wiederaufbaute.

Nachdem das Schloss 1984 unter Denkmalschutz gestellt worden war, erfolgte drei Jahre später die Eintragung des Geländes als Bodendenkmal. Heute ist das Gebäude Eigentum der Stadt Hamminkeln, die dort ihr Standesamt betreibt. Außerdem beheimatet das Gebäude ein Atelierzentrum der Derik-Baegert-Gesellschaft und ein Restaurant.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ringenberg

Ich war mit dem Rover P2 Tourer auf einer kurzen Testfahrt und habe Ringenberg besucht. Dabei sind einige Fotos entstanden (Canon EOS RP mit Superweitwinkel).

Alltagsmenschen in Rees

Vom 30. März bis 27. Juni 2023 sind die Alltagsmenschen bereits das zweite Mal zu Gast in der Rheinstadt Rees. Insgesamt können Sie knapp 50 Skulpturen an 14 verschiedenen Standorten entdecken. Schlendern Sie durch die gemütliche Altstadt von Rees oder bummeln Sie die pittoreske Rheinpromenade entlang und genießen „einen Tag Urlaub“ mit den Alltagsmenschen.

Quelle: https://www.christel-lechner.de/alltagsmenschen-rees-2023

Am 21. Mai 2023 war ich unterwegs in Rees und Umgebung. Dabei entstanden diese Fotos mit der Kamera Canon EOS RP und dem Objektiv RF 16 mm.

Wasserschloss Linnep

OpenStreetMap Deutschland – Schloss Linnep

Das Schloss Linnep, oder meist Haus Linnep genannt, ist ein Wasserschloss südsüdöstlich des Ratinger Stadtteils Breitscheid im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann.

Erstmals wird der Rittersitz um 1090–1120 in einer Urkunde des Stifts Kaiserswerth als linepo bzw. im Jahr 1093 in Person des Wernherus de linepe in einer Urkunde der Abtei Werden erwähnt. Die Bauart der alten Teile weist auf das 12. Jahrhundert. 1769 entstand an der Stelle der alten Burg ein Neubau, in den der runde Turm, wohl 1000 Jahre alt, mit dem Spitzdach und die Ringmauer aus der alten Anlage integriert wurden. Nach 1855 erfolgten weitere Anbauten. Die sehr kompakte Anlage wird von einer großen Gräfte umgeben, die vom kleinen Hummelsbach durchflossen wird. Zugang zum Schloss ist heute eine ausladende Treppe über die Gräfte. Der Hof davor ist als Vorburg befestigt und besteht aus einer Toranlage mit Wirtschaftsgebäuden.

Südwestlich des Schlosses befindet sich der schlichte Saalbau der 1684 eingesegneten Waldkirche Linnep, einer der ältesten reformierten Kirchenneubauten im Rheinland. Daneben findet sich der Fachwerkbau der ehemaligen Schlossmühle, die am Hummelsbach errichtet wurde, langjähriges Wirtshaus war und heute Teil des dahinter stehenden Reitstalles ist.

Haus Linnep (oder Lennep) war bis 1802 der Kern der Herrschaft Linnep. Die Ritter und Herren zu Linnep (Linepe, Lynepe) besaßen die Burg bis 1461. Eine Bastardlinie entwickelte sich zum noch heute blühenden, niederländischen Adelsgeschlecht Van Lennep. Durch die am 29. September 1461 vollzogene Heirat von Eva (* um 1420; † 1483), Erbtochter von Dietrich von Linnep und Elisabeth von Sayn, mit Friedrich von Neuenahr-Alpen kam die Herrschaft an die Grafen von Limburg. Ab 1582 bewohnte die freiherrliche Familie von Isselstein aus dem Haus Egmond, die der reformierten Konfession angehörte, Haus Linnep, zunächst als Pfand, dann ab 1643 erblich durch Kauf.

Im Zuge der Reformation versammelten sich die evangelischen Christen in Linnep bis 1684 im Schloss, dem Wohnsitz ihres Schutzherrn. Ab 1684 konnten die ersten Gottesdienste in einer eigenen Kirche auf einem Grundstück nahe dem Schloss, das der damalige Schlossherr Freiherr Vincent Schott von Isselstein der Gemeinde schenkte, gefeiert werden.

Ab 1731 erfolgten häufige Besitzerwechsel. 1855 wurde das Schloss von Ferdinand Reichsgraf von Spee, jüngerer Bruder des Grafen auf Schloss Heltorf, gekauft und das dazugehörige Waldgebiet auf über 300 Hektar vergrößert. Bis in die 1990er Jahre befand sich im neuesten Schlossflügel das Archiv des Kreises Mettmann. Das Schloss war privater Wohnsitz des Landwirtes und langjährigen CDU-Lokalpolitikers Clemens Graf von Spee (1929–2011) und seiner Familie. Im Jahr 2008 übernahmen Isabella und Wilderich Freiherr von Ketteler Schloss Linnep. Seit 2010 gibt es die Möglichkeit, standesamtliche Trauungen in Schloss Linnep zu schließen.

Nach den verheerenden Stürmen „Cyrill“ 2008 und „Ela“ 2014 wurde das Schloss und sein Umfeld in einen sehr guten Zustand versetzt.

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Linnep

Ein kleiner Ausflug Ende April mit dem Triumph TR4A von 1965 führte mich zu dem Wasserschloss. Mit dabei war die Canon RP und das 16 mm Weitwinkelobjektiv.

Weitere Informationen über das Schloss findet man hier:

Schloss Kalkum

Das Schloss Kalkum ist ein Wasserschloss im gleichnamigen Stadtteil im Norden Düsseldorfs etwa zwei Kilometer nordöstlich von Kaiserswerth und ein außerordentliches Beispiel für den klassizistischen Schlossbau im Rheinland. Gemeinsam mit dem zugehörigen Park steht es seit dem 18. Januar 1984 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.

Hervorgegangen aus einem der ältesten Rittersitze der Region, dem Stammsitz der ritterbürtigen Herren von Kalkum, gelangte der Besitz um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Herren von Winkelhausen, welche die Geschicke der Anlage für die folgenden rund 300 Jahre bestimmen sollten. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss im Stil des Barocks verändert, erhielt die Anlage ihr heutiges äußeres Aussehen im Wesentlichen durch einen klassizistischen Umbau in den Jahren 1808 bis 1814 nach Entwürfen des Krefelder Baumeisters Georg Peter Leydel. Er verband die Vorburg und das Herrenhaus durch Einfügung von Zwischenbauten zu einer geschlossenen Vierflügelanlage. Gleichzeitig erfolgte unter Leitung des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe die Anlage eines Schlossparks im englischen Landschaftsstil. 1817 wurde das Haupttor durch den Architekten Johann Peter Cremer erweitert. Die Innenräume des Schlosses gestaltete der Dekorationsmaler Ludwig Pose.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kalkum

Die Fotos sind entstanden beim „Wake Up“ des Alfa Spiders und der anschliessenden Fahrt in Richtung Düsseldorf. Zum Einsatz kam das neue Canon Objektiv RF 16 mm.

Weit über die Grenzen Preußens bekannt wurde Kalkum durch den von 1846 bis 1854 dauernden Scheidungskrieg zwischen dem Schlosseigentümer Graf Edmund von Hatzfeldt und seiner Frau Sophie, als sich diese durch den damals erst 20-jährigen Ferdinand Lassalle als Rechtsanwalt vertreten ließ. An ihn erinnert heute eine Gedenkstätte in einem turmartigen Pavillon an der östlichen Mauer des Schlossparks. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Gebäude zunächst als Flüchtlingsunterkunft, dann als Ausbildungsstätte für Heimarbeiter. Danach wurde die Anlage von 1954 bis 1966 restauriert und für die Nutzung als Archiv umgebaut. Dabei wurden die klassizistischen Wohn- und Gesellschaftsräume des Herrenhauses wiederhergestellt.

Heute steht das Schloss leer, denn die dort lange Zeit beheimatete Zweigstelle des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen zog Ende 2014 in das neue Gebäude des Landesarchivs in Duisburg um. Die Anlage wird aber noch für klassische Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt. Der etwa 19 Hektar große Schlosspark ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Linksrheinisch unterwegs zwischen Krefeld und Duisburg

Bei einer sonntäglichen Tour mit dem Alfa Spider auf der linksrheinischen Seite war der erste Stopp in Krefeld Uerdingen (A), an der Kirche St. Matthias in Hohenbudberg.

Dabei wurden einige Fotos aufgenommen mit der Canon EOS RP und dem EF 45 mm Objektiv.

Weiter ging es dann in Richtung Duisburg-Friemersheim, zur Eisenbahnsiedlung (B) mit dem imposanten Wasserturm.

Der Wasserturm Hohenbudberg wurde 1915/1916 von der preußischen Eisenbahnverwaltung zur Versorgung des Rangierbahnhofs Hohenbudberg und der Eisenbahnersiedlung in Friemersheim errichtet. Heute gilt er als Industriedenkmal und wird als Atelier, Büro und Wohnhaus genutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserturm_Hohenbudberg

Hier ist der Rhein schon einige hundert Meter vom Deich entfernt.

Die dritte Station war dann das „Dorf Friemersheim“ (C) mit der Dorfkirche und der Fein-Restauration Schumachers sowie den „Grafschafter Stuben“ im Lehrerhaus.

Aus heutiger Sicht glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das als Gesamtbereich unter Denkmalsatzung gestellte „Dorf Friemersheim“ weitgehend ursprünglich erhalten blieb und seinen Charakter bewahren konnte. Hierzu zählen vornehmlich die (seit der Reformation) evangelische Dorfkirche (urkundlich auf das Jahr 1147 zurückgeführt) und das alte Lehrerhaus aus dem Jahre 1800, das heute ein Heimatmuseum beheimatet, welches vom Freundeskreis Lebendige Grafschaft betrieben wird. Nahe dazu liegt die ehemalige Dorfschenke. Stattliche alte Bauerngehöfte, wertvoller Baumbestand und die nahegelegene, naturgeschützte Rheinaue mit kilometerlangen, gepflegten Rad- und Wanderwegen machen Friemersheim heute zu einem beliebten Freizeit und Erholungsgebiet. 1979 wurde das Überschwemmungsgebiet entlang des Rheins zum Naturschutzgebiet Rheinaue Friemersheim ausgewiesen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friemersheim_(Duisburg)

Diese kleine Tour liegt am „Erlebnisweg Rheinschiene“ mit dem Slogan „Fahr raus zum Rhein!“.

Mitte Mai im Stadtwald

Es war schon recht warm und sonnig und so sollten einige Testfotos mit verschiedenen Objektiven aufgenommen werden. Dabei war der Alfa Spider das Fotomotiv:

http://ar-spider.blogspot.com/2020/05/objektivvergleich-mit-canon-eos-rp.html

Die Fotos entstanden an der Mühlenbergheide, an der Stadtgrenze zwischen Duisburg und Mülheim.

Das Fisheye-Objektiv von Sigma mit 15 mm F 2.8 lieferte mit der Canon EOS RP auch noch weitere sechszehn Aufnahmen, perspektivisch teilweise etwas ungewöhnlich…