Schloss Sythen

Schloss Sythen ist ein Wasserschloss im Stadtteil Sythen von Haltern am See. Die damalige Burg wurde erstmals im Jahre 758 unter König Pippin erwähnt. Im Laufe der Zeit wohnten verschiedene Adelsfamilien auf der Anlage. Von 1821 bis 1965 war Schloss Sythen im Besitz der Familie von Westerholt und Gysenberg.

Im Jahre 1946 wurde das Schloss an den Caritasverband Recklinghausen verpachtet, der hier ein Kindererholungsheim einrichtete, und 1970 an den Verband verkauft. Der Verband ließ das Herrenhaus 1971 abreißen und verkaufte die Anlage 1979 an Winfried Humberg, der sie 1989 an die Stadt Haltern veräußerte.

Ursprünglich erhalten sind das Torhaus und die ehemalige Kapelle mit einem bemerkenswerten Kreuzgewölbe. Heute ist die Anlage nach viel bürgerlichem Engagement Teil des öffentlichen Lebens.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sythen

Erhalt durch den Förderverein Schloss Sythen e.V.

Schloss Kalkum

Das Schloss Kalkum ist ein Wasserschloss im gleichnamigen Stadtteil im Norden Düsseldorfs etwa zwei Kilometer nordöstlich von Kaiserswerth und ein außerordentliches Beispiel für den klassizistischen Schlossbau im Rheinland. Gemeinsam mit dem zugehörigen Park steht es seit dem 18. Januar 1984 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.

Hervorgegangen aus einem der ältesten Rittersitze der Region, dem Stammsitz der ritterbürtigen Herren von Kalkum, gelangte der Besitz um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Herren von Winkelhausen, welche die Geschicke der Anlage für die folgenden rund 300 Jahre bestimmen sollten. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss im Stil des Barocks verändert, erhielt die Anlage ihr heutiges äußeres Aussehen im Wesentlichen durch einen klassizistischen Umbau in den Jahren 1808 bis 1814 nach Entwürfen des Krefelder Baumeisters Georg Peter Leydel. Er verband die Vorburg und das Herrenhaus durch Einfügung von Zwischenbauten zu einer geschlossenen Vierflügelanlage. Gleichzeitig erfolgte unter Leitung des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe die Anlage eines Schlossparks im englischen Landschaftsstil. 1817 wurde das Haupttor durch den Architekten Johann Peter Cremer erweitert. Die Innenräume des Schlosses gestaltete der Dekorationsmaler Ludwig Pose.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kalkum

Die Fotos sind entstanden beim „Wake Up“ des Alfa Spiders und der anschliessenden Fahrt in Richtung Düsseldorf. Zum Einsatz kam das neue Canon Objektiv RF 16 mm.

Weit über die Grenzen Preußens bekannt wurde Kalkum durch den von 1846 bis 1854 dauernden Scheidungskrieg zwischen dem Schlosseigentümer Graf Edmund von Hatzfeldt und seiner Frau Sophie, als sich diese durch den damals erst 20-jährigen Ferdinand Lassalle als Rechtsanwalt vertreten ließ. An ihn erinnert heute eine Gedenkstätte in einem turmartigen Pavillon an der östlichen Mauer des Schlossparks. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Gebäude zunächst als Flüchtlingsunterkunft, dann als Ausbildungsstätte für Heimarbeiter. Danach wurde die Anlage von 1954 bis 1966 restauriert und für die Nutzung als Archiv umgebaut. Dabei wurden die klassizistischen Wohn- und Gesellschaftsräume des Herrenhauses wiederhergestellt.

Heute steht das Schloss leer, denn die dort lange Zeit beheimatete Zweigstelle des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen zog Ende 2014 in das neue Gebäude des Landesarchivs in Duisburg um. Die Anlage wird aber noch für klassische Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt. Der etwa 19 Hektar große Schlosspark ist für die Öffentlichkeit zugänglich.