Mallorca im Januar

Um dem Winter in Deutschland etwas zu entfliehen zu können, führte die Reise mich nach Mallorca. Da im Januar nur Hotels an der Playa de Palma zu bekommen sind, wurde dort ein nettes Hotel bei Balneario 11 ausgewählt. Mit einem E-Bike kann man sehr gut an der Küste die Gegend erkunden. Mit dabei war die CANON IXUS 285 HS.

Alle Fotos findet man in diesem Flickr-Album.

Kleve im November

Es sollte ein sonniger, aber kalter Tag werden und so führte mich der Weg – nach längerer Zeit mal wieder – nach Kleve, fast an der Grenze zu den Niederlanden. Die Schwanenburg liegt oberhalb der Innenstadt und ist heute Sitz des Amts- und Landgerichts. Danach war noch ein Besuch des Museum Kurhaus Kleve eingeplant. Dort habe ich auch eine Zeichnung (Fahrrad) von Konrad Klapheck entdeckt. Anschließend wurde im nahegelegenen Landhaus Forstgarten gespeist.

Borken

Auf der Rückfahrt von Neuenkirchen erfolgte gestern ein Stopp in Borken, an der Jugendburg Gemen, um in dem kleinen Ristorante Bellini eine leckere Pizza essen zu können. Sie war mal wieder ausgezeichnet.

Auf dem Weg von und zum Parkplatz sind auch einige neue Fotos entstanden. Dabei ist mir aufgefallen, dass man von der Coesfelder Straße aus wohl auch mit dem Oldtimer zumindest in den Vorhof fahren könnte…

Zeche Zollern in Dortmund

Der ASC (Allgemeine Schnauferl Club) hatte am 19.01.2025 eingeladen zu einem Besuch der Zeche Zollern in Dortmund. Mein letzter Besuch liegt genau 34 Jahre zurück und war im Januar 1991. Von damals gibt es auch noch fast 50 Schwarzweiß-Fotos.

Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohlebergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund, in den Stadtteilen Kirchlinde und Bövinghausen. Es besteht aus zwei Schachtanlagen, die unter Tage zusammenhingen: Die Schachtanlage 1/3 (das heißt: mit den beiden Schächten 1 und 3) in Kirchlinde und die Schachtanlage 2/4 in Bövinghausen. Die Zeche Zollern 2/4 ist heute einer von acht Museumsstandorten des dezentralen LWL-Industriemuseums, das zugleich hier seinen Sitz hat. Die Zechenanlage ist ein Ankerpunkt der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet und der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Die Schachtanlage Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) unter dem Einfluss von deren Direktor Emil Kirdorf. Die Architektur und die Technik des Bergwerks sollten wirtschaftliche Potenz und Modernität zum Ausdruck bringen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Zollern

Zum Einsatz kam die Canon EOS M100 mit dem Zoomobjektiv EF-M 15-45 mm 1:3.5-6.3. Es entstanden so etwas über 30 Fotos, die leicht mit ‚dxo‘ nachbearbeitet und zugeschnitten wurden.

Wallfahrtsort Kevelaer

Dieser Sonntag sollte noch einmal sonnig werden und so wurde die zuletzt noch verschobene ‚Wallfahrt‘ nach Kevelaer heute durchgeführt. Die Canon IXUS 285 HS lieferte dann einige schöne Fotos aus dem netten Örtchen am Niederrhein.

Kostenloses Parken am Bahnhof und dann lecker Gänseessen im historischen Restaurant ‚Alt Derp‚; danach noch ein kleiner Rundgang über den ‚Krippenmarkt‘ und zum Abschluß eine Waffel auf die Hand.

Schloss Raesfeld

Am Pfingstmontag sollte es ab Mittag weitesgehend trocken bleiben, so ging es mit dem Rover P4 auf eine kleine zwei Schlösser-Tour in Richtung Borken; zuerst nach Raesfeld:

Das Schloss Raesfeld ist ein Wasserschloss in Raesfeld im Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen.

Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II. von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht der von Velen zu Raesfeld aus; das Schloss wurde nur noch unregelmäßig bewohnt und verfiel allmählich. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Anlage abgerissen oder bis ins 20. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Gutshof genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen es die Handwerkskammern des Landes Nordrhein-Westfalen als neue Besitzer restaurieren. Heute ist das Schloss Sitz der Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Handwerkskammern und wird für kulturelle Veranstaltungen und als Restaurant genutzt. Seit 2007 kann man hier heiraten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Raesfeld

Die Canon Ixus 285 HS war dabei und erstellte einige Fotos, die dann noch etwas mit „dxo“ und „Affinity“ nachbearbeitet wurden.

Burg Gemen in Borken

Heute wurde der Rover P4 von 1958 für eine erste größere Fahrt genutzt. Das Ziel war Borken im Münsterland und dort die alte Burganlage in Gemen.

Der Parkplatz „Am Sternbusch“ liegt sehr günstig am Friedhof in Gemen und es sind auch nur ca. 500 m bis zur Burganlage. Zum empfehlen ist auch das kleine italienische Ristorante Bellini in der Nähe der St. Marien Kirche.

Rund um die Burg sind einige schöne Fotos entstanden (Canon EOS RP mit Superweitwinkel RF 16).

Die Burg Gemen steht in der Münsterländer Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in Nordrhein-Westfalen seinen Namen.

Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen.

Auf Initiative des damaligen Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen wurde das Schloss 1946 an das Bistum Münster verpachtet und wird seither als dessen Jugendbildungsstätte genutzt. Die sogenannte „Jugendburg Gemen“ ist weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt und mit über 200 Betten und mehr als 20 Seminarräumen eine der fünf größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit an der Burg sind die musisch-kulturellen Angebote. Diese wurden bereits zu Beginn der Arbeit der Jugendburg von engagieren Musikpädagogen angeregt, die dann zur Gründung der „Werkgemeinschaft Musik im Bistum Münster e. V.“ geführt haben. Jährliche Hauptaktivität ist die Chor- und Instrumentalwoche, die jeweils in der ersten Woche der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen stattfindet. Schon seit 1951 treffen sich dabei im Schnitt etwa 120 Personen, um in verschiedenen Workshops generationenübergreifend gemeinsam Musik zu machen.

Die Burg Gemen ist heute zudem Station der 100-Schlösser-Route. Der Radweg verbindet auf 4 Rundkursen die Schlösser im Münsterland.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gemen

Oembergmoor und Wambachtal

An einem warmen Frühsommervormittag war ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Oembergmoor und Wambachtal“ in Mülheim an der Ruhr geplant (siehe dazu auch das Wander Highlight). Die nachfolgenden Informationen sind der Tafel zum Naturschutzgebiet entnommen (Wambachtal und Oembergmoor Naturschutzgebiet im Mülheimer Landschaftsplan seit Februar 2005, Flächengröße ca. 194,6 Hektar).

Mit dabei war die Canon EOS RP mit dem neuen Weitwinkelobjektiv RF 16 mm. Dabei entstanden einige schöne Landschaftsaufnahmen.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich vom Eintritt des Wambachs in den Wald an der Winsterstraße bis zur Mündung in den Entenfang. Es umfasst den Verlauf des Wambaches und angrenzende Waldbereiche, der untere Schengerholzbach und das Oembergmoor gehören zum Naturschutzgebiet. Im sandigen Untergrund hat der Bach ausgeprägte Mäander mit Abbruchkanten, Auskolkungen und ruhige, flache Bereiche ausgebildet, er wird abschnittsweise von naturnahem Erlenwald begleitet. Die Wälder des Wambachtals setzen sich vorwiegend aus Buchen und Erlen zusammen, Erlen, Eschen und Hainbuchen dominieren auf feuchteren Standorten. Nadelgehölze sind verstreut vorhanden.

Tafel der Imkerei

Das kleine Oemberg-Moor ist teilweise offen. Pfeifengras und Binsen, Faulbaum und Moor-Birken dringen am Rande ein. Am Unterlauf des Schengerholzbachs befinden sich mehrere hochwertige Feuchtwiesen. Im mittleren Teil verengt sich das Naturschutzgebiet auf den Wambach mit schmalem Uferschutzstreifen. Im Anschluss durchfließt der Bach naturnah mäandrierend einen Mischwald bis zur Autobahn A3. Ein kurzer Abschnitt des Wambaches verläuft westlich der Autobahn bis zur Mündung in den Entenfang, ein ausgeprägter Mündungskegel markiert hier den Einlauf.

Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgte unter anderem:

  • zur Erhaltung und Entwicklung eines in weiten Teilen noch naturnahen Bachtales;
  • wegen des Vorkommens zahlreicher in Nordrhein-Westfalen gefährdeter oder bedrohter Tier- und Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften;
  • wegen der Bedeutung des Bachtales als regional bedeutsamer Biotopverbundkorridor;
  • wegen der besonderen Eigenart und Schönheit des Landschaftsraumes mit seinen vielfältigen Biotopstrukturen.

Das Wambachtal bildet ein wichtiges Vernetzungselement im Biotopverbund zwischen Rhein- und Ruhrtal. Der Oberlauf des Wambachs ist als eigenes Naturschutzgebiet „Auberg und Oberläufe des Wambachs“ geschützt. Die angrenzenden Hofstellen, Wälder und Freiflächen sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und so vor Zersiedelung geschützt.