Gemen vor dem Jahreswechsel

Das Wetter am gestrigen Sonntag lud ein, noch einmal eine kleine Tour mit dem Rover P4 zu unternehmen. Ziel war die Burg Gemen bei Borken, wo sich auch die Gelegenheit bot, mal wieder typisch italienisch zu speisen, nämlich im Ristorante Bellini. Wie der Zufall es wollte, konnte man sogar mit dem P4 in den Burghof einfahren und ein paar Fotos von der Vorburg aus ’schiessen‘.

Xanten im Dezember

Der vierte Advent sollte ein sonniger, aber kalter Tag werden. So durfte der Rover P4 noch einmal aus der Garage und zum Weihnachtsmarkt in Xanten fahren. Es war übrigens der letzte Tag dieses Marktes. Da wir etwas zu früh dort waren, der Markt öffnete erst um 12 Uhr, gab es noch einen kleinen Abstecher an die Rheinfähre und ein kurzer Rundgang durch die historische Altstadt.

Schloss Lembeck

Nach einer kleiner Mahlzeit direkt am Schloss Raesfeld ging es weiter zum nächsten Wasserschloss, das gar nicht so weit entfernt lag, das Schloss Lembeck.

Das Schloss Lembeck ist ein Wasserschloss im Stadtgebiet von Dorsten an der Grenze von nördlichem Ruhrgebiet und südlichem Münsterland. Es steht im Naturpark Hohe Mark umgeben von den Wäldern „Der Hagen“ und „Kippheide“ südlich des Dorstener Stadtteils Lembeck im Nordwesten des Kreises Recklinghausen.

Der Schlossname „Lembeck“ leitet sich aus dem Niederdeutschen her. Das Grundwort „beke“ bedeutet „fließendes Wasser“ beziehungsweise „Bach“. Das Bestimmungswort, welches mit „Lehm“ und „Leim“ sprachverwandt ist, steht für „schleimig“. Somit kann man Lembeck als Lehmbach übersetzen, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lembeck

Nach dem Zahlen des Eintrittsgeldes von 4,50 € konnte man auch den Park rund um das Schloss und auch das kleine Heimatmuseum unter dem Dach des Haupthauses besuchen. Dabei sind dann auch einige Fotos entstanden.

Den Abschluss der kleinen Zwei-Schlösser-Tour am Pfingstmontag bildete dann ein Kännchen Tee und ein Stück Torte im Schloss Cafe.

Kurz vor der Rückfahrt kam es noch zu einer Kurzvorstellung meines Rovers P4 auf dem Parkplatz vor dem Schloss. Einige „ältere Herrschaften“ waren von dem originalen Zustand des Rovers sehr beeindruckt, zumal sie sich auch mal reinsetzen durften.

Schloss Raesfeld

Am Pfingstmontag sollte es ab Mittag weitesgehend trocken bleiben, so ging es mit dem Rover P4 auf eine kleine zwei Schlösser-Tour in Richtung Borken; zuerst nach Raesfeld:

Das Schloss Raesfeld ist ein Wasserschloss in Raesfeld im Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen.

Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II. von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht der von Velen zu Raesfeld aus; das Schloss wurde nur noch unregelmäßig bewohnt und verfiel allmählich. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Anlage abgerissen oder bis ins 20. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Gutshof genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen es die Handwerkskammern des Landes Nordrhein-Westfalen als neue Besitzer restaurieren. Heute ist das Schloss Sitz der Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Handwerkskammern und wird für kulturelle Veranstaltungen und als Restaurant genutzt. Seit 2007 kann man hier heiraten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Raesfeld

Die Canon Ixus 285 HS war dabei und erstellte einige Fotos, die dann noch etwas mit „dxo“ und „Affinity“ nachbearbeitet wurden.

Wasserburg Anholt

Der Tag sollte endlich mal trocken bleiben und eigentlich sonnig werden. Leider hat der Saharastaub hier einen Riegel vorgeschoben und es blieb meist sehr diesig. Trotzdem wurde der Rover P4 aus der Garage geholt und in Richtung der holländischen Grenze gelenkt.

Vor vielen Jahren war ich schon einmal an der Wasserburg Anholt und daher hatte sich Einiges geändert. Man konnte jetzt nur noch auf einem kostenpflichtigen Platz parken (3 €) und auch der Eintritt in den Park kostet nun 7 €. Will man ein Schloßführung mitmachen, darf man zusätzlich 16 € zahlen.

Im Park blühte es an einigen Stellen, wie man den Fotos entnehmen kann. Es kam die Canon Ixus 285 HS zum Einsatz; die Fotos sind mit „dxo“ leicht nachbearbeitet.

Fotos vom Rover P4 – 1958 findet man hier. Leider durften keine Fotos mit dem Auto vor der Burg gemacht werden.

Burg Gemen in Borken

Heute wurde der Rover P4 von 1958 für eine erste größere Fahrt genutzt. Das Ziel war Borken im Münsterland und dort die alte Burganlage in Gemen.

Der Parkplatz „Am Sternbusch“ liegt sehr günstig am Friedhof in Gemen und es sind auch nur ca. 500 m bis zur Burganlage. Zum empfehlen ist auch das kleine italienische Ristorante Bellini in der Nähe der St. Marien Kirche.

Rund um die Burg sind einige schöne Fotos entstanden (Canon EOS RP mit Superweitwinkel RF 16).

Die Burg Gemen steht in der Münsterländer Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in Nordrhein-Westfalen seinen Namen.

Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen.

Auf Initiative des damaligen Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen wurde das Schloss 1946 an das Bistum Münster verpachtet und wird seither als dessen Jugendbildungsstätte genutzt. Die sogenannte „Jugendburg Gemen“ ist weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt und mit über 200 Betten und mehr als 20 Seminarräumen eine der fünf größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit an der Burg sind die musisch-kulturellen Angebote. Diese wurden bereits zu Beginn der Arbeit der Jugendburg von engagieren Musikpädagogen angeregt, die dann zur Gründung der „Werkgemeinschaft Musik im Bistum Münster e. V.“ geführt haben. Jährliche Hauptaktivität ist die Chor- und Instrumentalwoche, die jeweils in der ersten Woche der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen stattfindet. Schon seit 1951 treffen sich dabei im Schnitt etwa 120 Personen, um in verschiedenen Workshops generationenübergreifend gemeinsam Musik zu machen.

Die Burg Gemen ist heute zudem Station der 100-Schlösser-Route. Der Radweg verbindet auf 4 Rundkursen die Schlösser im Münsterland.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gemen