Gemen vor dem Jahreswechsel

Das Wetter am gestrigen Sonntag lud ein, noch einmal eine kleine Tour mit dem Rover P4 zu unternehmen. Ziel war die Burg Gemen bei Borken, wo sich auch die Gelegenheit bot, mal wieder typisch italienisch zu speisen, nämlich im Ristorante Bellini. Wie der Zufall es wollte, konnte man sogar mit dem P4 in den Burghof einfahren und ein paar Fotos von der Vorburg aus ’schiessen‘.

Borken

Auf der Rückfahrt von Neuenkirchen erfolgte gestern ein Stopp in Borken, an der Jugendburg Gemen, um in dem kleinen Ristorante Bellini eine leckere Pizza essen zu können. Sie war mal wieder ausgezeichnet.

Auf dem Weg von und zum Parkplatz sind auch einige neue Fotos entstanden. Dabei ist mir aufgefallen, dass man von der Coesfelder Straße aus wohl auch mit dem Oldtimer zumindest in den Vorhof fahren könnte…

Burg Gemen in Borken

Heute wurde der Rover P4 von 1958 für eine erste größere Fahrt genutzt. Das Ziel war Borken im Münsterland und dort die alte Burganlage in Gemen.

Der Parkplatz „Am Sternbusch“ liegt sehr günstig am Friedhof in Gemen und es sind auch nur ca. 500 m bis zur Burganlage. Zum empfehlen ist auch das kleine italienische Ristorante Bellini in der Nähe der St. Marien Kirche.

Rund um die Burg sind einige schöne Fotos entstanden (Canon EOS RP mit Superweitwinkel RF 16).

Die Burg Gemen steht in der Münsterländer Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in Nordrhein-Westfalen seinen Namen.

Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen.

Auf Initiative des damaligen Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen wurde das Schloss 1946 an das Bistum Münster verpachtet und wird seither als dessen Jugendbildungsstätte genutzt. Die sogenannte „Jugendburg Gemen“ ist weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt und mit über 200 Betten und mehr als 20 Seminarräumen eine der fünf größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit an der Burg sind die musisch-kulturellen Angebote. Diese wurden bereits zu Beginn der Arbeit der Jugendburg von engagieren Musikpädagogen angeregt, die dann zur Gründung der „Werkgemeinschaft Musik im Bistum Münster e. V.“ geführt haben. Jährliche Hauptaktivität ist die Chor- und Instrumentalwoche, die jeweils in der ersten Woche der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen stattfindet. Schon seit 1951 treffen sich dabei im Schnitt etwa 120 Personen, um in verschiedenen Workshops generationenübergreifend gemeinsam Musik zu machen.

Die Burg Gemen ist heute zudem Station der 100-Schlösser-Route. Der Radweg verbindet auf 4 Rundkursen die Schlösser im Münsterland.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gemen