Ruhrbogen am Kaiserberg

der Ruhrbogen zwischen Oberhausen, Mülheim und Duisburg (OpenStreetMap)

Ostermontag war es sehr sonnig und so führte mich eine kleine Radtour am Vormittag an die Ruhr. Mit dabei war die Canon RP mit dem 40 mm EF Objektiv.

Der Start war an der Aakerfährbrücke; von da aus ging es in die Ruhrwiesen (Speldorfer Straße), auf der rechten Seite des Flußes entlang.

Das erste Grün an den Büschen und Bäumen war auch schon auf einer kleinen Anhöhe zu entdecken.

Dann führte mich der Weg direkt an das Ruhrufer, was hier sehr idyllisch anmutet. Die Ruhr fließt hier sehr langsam, sodass man meinen könnte, dass sie gar in der falschen Richtung fließt und nicht in den Rhein münden will.

Nur vereinzelt sind einige Angler und Ausflügler zu entdecken. Sogar ein brütendes Schwanpaar konnte man an einem toten Nebenarm der Ruhr ausmachen.

Beim „Paddelverein Wasserbummler 1932 e.V.“ ging es dann zurück über den Deich in Richtung Kreuz Kaiserberg.

Schloss Kalkum

Das Schloss Kalkum ist ein Wasserschloss im gleichnamigen Stadtteil im Norden Düsseldorfs etwa zwei Kilometer nordöstlich von Kaiserswerth und ein außerordentliches Beispiel für den klassizistischen Schlossbau im Rheinland. Gemeinsam mit dem zugehörigen Park steht es seit dem 18. Januar 1984 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.

Hervorgegangen aus einem der ältesten Rittersitze der Region, dem Stammsitz der ritterbürtigen Herren von Kalkum, gelangte der Besitz um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Herren von Winkelhausen, welche die Geschicke der Anlage für die folgenden rund 300 Jahre bestimmen sollten. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss im Stil des Barocks verändert, erhielt die Anlage ihr heutiges äußeres Aussehen im Wesentlichen durch einen klassizistischen Umbau in den Jahren 1808 bis 1814 nach Entwürfen des Krefelder Baumeisters Georg Peter Leydel. Er verband die Vorburg und das Herrenhaus durch Einfügung von Zwischenbauten zu einer geschlossenen Vierflügelanlage. Gleichzeitig erfolgte unter Leitung des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe die Anlage eines Schlossparks im englischen Landschaftsstil. 1817 wurde das Haupttor durch den Architekten Johann Peter Cremer erweitert. Die Innenräume des Schlosses gestaltete der Dekorationsmaler Ludwig Pose.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kalkum

Die Fotos sind entstanden beim „Wake Up“ des Alfa Spiders und der anschliessenden Fahrt in Richtung Düsseldorf. Zum Einsatz kam das neue Canon Objektiv RF 16 mm.

Weit über die Grenzen Preußens bekannt wurde Kalkum durch den von 1846 bis 1854 dauernden Scheidungskrieg zwischen dem Schlosseigentümer Graf Edmund von Hatzfeldt und seiner Frau Sophie, als sich diese durch den damals erst 20-jährigen Ferdinand Lassalle als Rechtsanwalt vertreten ließ. An ihn erinnert heute eine Gedenkstätte in einem turmartigen Pavillon an der östlichen Mauer des Schlossparks. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Gebäude zunächst als Flüchtlingsunterkunft, dann als Ausbildungsstätte für Heimarbeiter. Danach wurde die Anlage von 1954 bis 1966 restauriert und für die Nutzung als Archiv umgebaut. Dabei wurden die klassizistischen Wohn- und Gesellschaftsräume des Herrenhauses wiederhergestellt.

Heute steht das Schloss leer, denn die dort lange Zeit beheimatete Zweigstelle des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen zog Ende 2014 in das neue Gebäude des Landesarchivs in Duisburg um. Die Anlage wird aber noch für klassische Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt. Der etwa 19 Hektar große Schlosspark ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Canon RF 16mm F2.8 STM

Endlich ist das Weitwinkelobjektiv RF 16 mm von Canon eingetroffen und die ersten Fotos konnten mit der EOS RP nun auch „in der Natur“ aufgenommen werden.

Der Botanische Garten mit dem angrenzenden Kaiserberg war – wie immer – ein lohnenswertes Ziel für die Fotos vom beginnenden Frühling. Das erste Grün und die ersten Blüten konnten entdeckt werden, nur der Wald zeigt sich noch im winterlichen, kahlen Zustand.

Das Objektiv hat seine erste „Feuertaufe“ gut bestanden, weitere Fotos im Super-Weitwinkelformat werden sicherlich noch folgen.

Primagon 4.5 – 35 mm

Die ersten Versuche mit dem „Altglas“ von Meyer Optik aus Görlitz hatten gezeigt, dass die Naheinstellgrenze von ca. 40 cm doch sehr hinterlich ist für kleine Objekte. Daher startete gestern nun Versuch Zwei mit einem Zwischenring.

Leider waren die Ergebnisse etwas ernüchternd, von ca. 70 Fotos waren nur 8 Fotos wirklich zufriedenstellend:

Alle anderen Fotos waren unscharf!

Was war die Ursache?

Anders als Nahlinsen, die vor das Objektiv gesetzt werden, werden Zwischenringe – wie der Name es schon sagt – zwischen Objektiv und Kamera gesetzt. Zwischenringe verändern die Bildweite – also den Abstand zwischen Bildebene (Bildsensor) und der Hauptebene (im Groben: einem gedachten Mittelpunkt des Objektives, wenn man es auf eine Linse reduzieren würde).

Mit Zwischenringen verändert man den Abstand zwischen dem Objektiv und der Kamera. Dadurch verändert sich die Naheinstellgrenze und der mögliche Abbildungsmaßstab wächst.

Allerdings haben Zwischenringe natürlich auch Nachteile, denn man verliert die Unendlichkeitseinstellung, kann also in der Ferne nicht mehr scharf stellen. Je breiter die Zwischenringe werden, um so schmaler wird der Bereich, in dem die Kamera noch fokussieren kann.

Quelle:
https://fotoschule.fotocommunity.de/makrofotografie-zwischenringe/

Genau das war nun passiert, obwohl es im Display „scharf aussah“, waren viele Fotos noch sehr unscharf. Auch kann man mit einem Zwischenring auch nur nah fotografieren, alle Fotos mit Ferne waren umbrauchbar.

Spaziergang am Sonntag

Heute sollte mal kurz die Sonne rauskommen und so konnten einige Fotos entstehen mit dem sog. Altglas, einem Carl Zeiss Ojektiv Tessar 2.8 / 50 mm und der EOS RP mit einem Exakta-Bajonett-Adapter.

Die Einstellungen erfolgten manuell, wobei die Blende und die Entfernung am Tessar-Objektiv vorgenommen werden mussten. Die Kamera ermittelte daraus dann im Av-Modus die Verschlusszeit, anhand der ISO-Vorgabe (meist ISO 1600).

Einige zusätzliche Infos zu der Konfiguration Kamera und Objektiv findet man auch hier.

Burgen AUFRUHR – Kaiserberg

Der Duisburger Kaiserberg erhebt sich als markanter Höhenzug etwa 40 m über der Flusslandschaft der Ruhr. Durch seine verkehrsgünstige Lage an Ruhr und Hellweg war dieser Burgberg einer der wichtigsten strategischen Punkte am Unterlauf des Flusses…

Am 24. Januar 2022 sollte eigentlich die Sonne scheinen, dem war leider nicht so. Also war der nachmittägliche Spaziergang von bedecktem Himmel begleitet.

Die Canon EOS RP Kamera war mit dem Canon Zoom-Objektiv EF 28-105 mm F3.5-4.5 USM dabei.

Die ersten Fotos waren Nahaufnahmen im Telemodus:

Das kleine Bahnwärterhäuschen scheint schon fast fertig restauriert und renoviert worden sein:

Weitere Fotos entstanden beim Aufstieg auf den Kaiserberg:

Von dem höchsten Punkt aus, dem sog. Notfallpunkt DU 9041, hat man eine gute Aussicht auf die Duisburger Umgebung:

Neue Trasse des Ruhrtalradwegs

An einem Novembernachmittag schien noch einmal die Sonne und ich war mit dem Fahrrad unterwegs zu einem neuen Teilstück des Ruhrtalradwegs zwischen Mülheim und Oberhausen.

Auf der Karte sind die Stellen mit roten Pfeilen markiert, von denen die weiteren Fotos entstanden sind.

Der erste Halt war an der Brücke über den Ruhrschifffahrtskanal mit Blick auf die Eisenbahnbrücken und auf den Zusammenfluß von Kanal und Ruhr sowie auf die Autobahnbrücke der A3:

Der zweite Halt war an der Schwiesenkamp-Kehre mit Blick in die herbstlich, sonnige Ruhraue:

Die nächsten Herbstfotos entstanden am Kolkerhofweg, auf dem Deich des Ruhr-Schifffahrtskanals:

Die nachfolgende Karte zeigt nun die neue Trasse (rot markiert) des Ruhrtalradwegs, zwischen Mülheim und Oberhausen:

Alle weiteren Fotos sind dann auf diesem neuen Teilstück entstanden:

Rund um das Technikum in Speldorf

Mitte Oktober führte der Weg mich nach Mülheim an der Ruhr.

Ich hatte gelesen, dass auf dem Tengelmann-Gelände an der Wissollstraße in einem „Technikum“-Gebäude Oldtimer untergebracht waren.

Leider kam ich zu spät; alle Fahrzeuge waren schon im letzten Jahr verkauft worden.

Das spektakuläre Technikum

Völlig offen ist, was aus dem sich auf dem Gelände befindenden Technikum wird, wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigt. 1966 als Früchtelager gebaut, wurde die Halle 2009 geräumt und blieb zunächst ohne weitere Nutzung. Der Abrissantrag ist bereits bewilligt, als die Idee entsteht, dem alten Gemäuer eine neue Bestimmung zu geben: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Standortes an der Wissollstraße im Oktober 2012 wurde das Lager zur Ausstellungs- und Veranstaltungshalle umgebaut und erhielt den Namen Technikum.

Ein Gebäude, zwei Nutzungen: ein Ort, an dem automobile Unternehmensgeschichte erlebbar gemacht wird und historische Produktionsanlagen der Wisoll Schokoladenfabrik zu sehen sind sowie gleichzeitig ein Platz, der Raum für Veran­staltungen unterschiedlicher Größe bietet. Für die Gestaltung galt die Prämisse, das Gebäude zwar in seinem Ursprungscharakter als Industriehalle zu erhalten, es darüber hinaus aber nach umweltgerechten Baukonzepten umzubauen.

Quelle: 

Hier findet man meine Fotos, die ich auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände, rund um das Technikum aufgenommen habe:

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Das im Jahre 1966 als Früchtelager auf dem Tengelmann Betriebsgelände errichtete und zum 100-jährigen Standort-Jubiläum in eine moderne Eventlocation umgebaute TECHNIKUM gibt Ihren individuell geplanten Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr perfekte Bedingungen. Ob B2B-Event, privates Fest, stimmungsvolle Weihnachtsfeier oder als Kulisse von Film- und Fotoaufnahmen – mit seinem unwiderstehlichen Industrieflair begeistert das Ambiente als Setting für beinahe jeden Anlass.

Quelle:

Linksrheinisch unterwegs zwischen Krefeld und Duisburg

Bei einer sonntäglichen Tour mit dem Alfa Spider auf der linksrheinischen Seite war der erste Stopp in Krefeld Uerdingen (A), an der Kirche St. Matthias in Hohenbudberg.

Dabei wurden einige Fotos aufgenommen mit der Canon EOS RP und dem EF 45 mm Objektiv.

Weiter ging es dann in Richtung Duisburg-Friemersheim, zur Eisenbahnsiedlung (B) mit dem imposanten Wasserturm.

Der Wasserturm Hohenbudberg wurde 1915/1916 von der preußischen Eisenbahnverwaltung zur Versorgung des Rangierbahnhofs Hohenbudberg und der Eisenbahnersiedlung in Friemersheim errichtet. Heute gilt er als Industriedenkmal und wird als Atelier, Büro und Wohnhaus genutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserturm_Hohenbudberg

Hier ist der Rhein schon einige hundert Meter vom Deich entfernt.

Die dritte Station war dann das „Dorf Friemersheim“ (C) mit der Dorfkirche und der Fein-Restauration Schumachers sowie den „Grafschafter Stuben“ im Lehrerhaus.

Aus heutiger Sicht glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das als Gesamtbereich unter Denkmalsatzung gestellte „Dorf Friemersheim“ weitgehend ursprünglich erhalten blieb und seinen Charakter bewahren konnte. Hierzu zählen vornehmlich die (seit der Reformation) evangelische Dorfkirche (urkundlich auf das Jahr 1147 zurückgeführt) und das alte Lehrerhaus aus dem Jahre 1800, das heute ein Heimatmuseum beheimatet, welches vom Freundeskreis Lebendige Grafschaft betrieben wird. Nahe dazu liegt die ehemalige Dorfschenke. Stattliche alte Bauerngehöfte, wertvoller Baumbestand und die nahegelegene, naturgeschützte Rheinaue mit kilometerlangen, gepflegten Rad- und Wanderwegen machen Friemersheim heute zu einem beliebten Freizeit und Erholungsgebiet. 1979 wurde das Überschwemmungsgebiet entlang des Rheins zum Naturschutzgebiet Rheinaue Friemersheim ausgewiesen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friemersheim_(Duisburg)

Diese kleine Tour liegt am „Erlebnisweg Rheinschiene“ mit dem Slogan „Fahr raus zum Rhein!“.